Aus Sinzig.
Für Sinzig.

Manfred Ruch.
Pragmatisch. Herzlich. Unabhängig.

Manfred Ruch Aus Sinzig Für Sinzig

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 24. September haben Sie tatsächlich die Wahl. Denn es sind sehr unterschiedliche Kandidaten, die um Ihre Stimme für das Amt des Sinziger Bürgermeisters werben. Ich bin mir sicher: Dieser politische Wettbewerb um das Rathaus wird unserer Stadt guttun. Denn nur wer eine echte Alternative hat, der kann auch wirklich wählen.

Ich möchte mich Ihnen als unabhängige Alternative vorstellen. Aus Sinzig. Für Sinzig. Das ist mein Leitsatz, mit dem ich mich um das Amt des Bürgermeisters bewerbe. Seit mehr als 30 Jahren beobachte und begleite ich die anspruchsvolle Arbeit von Politik und Verwaltung aus der Perspektive des Journalisten, darunter zehn Jahre als Redaktionsleiter in der Landeshauptstadt Mainz. Die Erfahrungen und Einblicke, die ich dabei gewonnen habe, möchte ich jetzt als gebürtiger Sinziger zum Wohl meiner Heimatstadt einbringen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass dieser frische Blickwinkel auf das Rathaus dazu beitragen kann, um flexibel zu bleiben und auch pragmatische, unkonventionelle Lösungen zu finden.

Sinzig steht in den nächsten Jahren vor wichtigen Weichenstellungen. Eine gute Verwaltung muss auch gestalten. Als Initiator, Moderator und Förderer von politischen und bürgerschaftlichen Initiativen möchte ich diesen Prozess an entscheidender Stelle mit prägen. Auch der Ausbau der Bürgerbeteiligung und eine größere Transparenz der politischen Willensbildung gehören für mich dazu. Die Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch darauf, dass sie über die Projekte und Pläne in Sinzig und seinen Stadtteilen umfassend informiert werden – und dass ihre Meinung im Rathaus und in der Stadtpolitik zählt.

Jetzt haben Sie das Wort.

Was wünschen Sie sich für unsere Stadt? Sprechen Sie mich an. Fragen Sie mich aus oder senden Sie mir ein E-Mail – und teilen Sie mir mit, wie Sie sich die Zukunft ihrer Heimatstadt oder Ihres Stadtteils vorstellen. Ich freue mich auf viele persönliche Gespräche.

Herzlichst

Manfred Ruch

Mein 10-Punkte-Plan für Sinzig.

STADT FÜR DIE BÜRGER

Das Rathaus als moderner Dienstleister. ... weiter lesen

Verwaltung heute soll ein moderner, vernetzter, verlässlicher und kundenfreundlicher Dienstleister sein – für Bürgerinnen und Bürger, für Wirtschaft, Handel und Gewerbe, für Gastronomie, Kultur und Tourismus, für Vereine, Institutionen und fürs Ehrenamt. Diesem Anspruch möchte ich mich zusammen mit allen städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stellen. Eine offene, wertschätzende Gesprächskultur nach innen sowie Transparenz und Bürgernähe nach außen werden dabei die Grundsätze des Handelns sein. Das bedeutet auch, dass Ratsbeschlüsse möglichst zeitnah verwirklicht werden. Es darf nicht sein, dass zwischen einem Ratsbeschluss und der konkreten Umsetzung ohne erkennbaren Grund teils viele Jahre vergehen.

Auch die berechtigten Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an die Sauberkeit und Sicherheit in ihrer Stadt und den städtischen Anlagen gilt es zu berücksichtigen.

Bürgerbeteiligung muss selbstverständlich sein. ... weiter lesen

Viele Sinzigerinnen und Sinziger fordern zu Recht ein größeres Maß an Transparenz und Teilhabe bei den politischen Entscheidungen in unserer Stadt. Bürgerbeteiligung muss deshalb zu einem festen und selbstverständlichen Bestandteil in Politik und Verwaltung werden.

Dabei kann sich die Bürgerbeteiligung auf vielen Ebenen abspielen – von der transparenten Information betroffener Bürger über geplante Maßnahmen über die konkrete Beteiligung bei Planungsvorhaben (zum Beispiel die Einbindung von Kindern an der Gestaltung von Spielplätzen) bis hin zu Bürgerwerkstätten bei größeren Projekten wie Themen der Stadtentwicklung. Auch das Förderprogramm „Aktive Stadtzentren“, für das sich Sinzig beworben hat, sieht genau solche Bürgerwerkstätten als wichtigen Baustein der Stadtentwicklung vor.

Solche Leitlinien für die Bürgerbeteiligung zusammen mit Bürgern, Politik und Verwaltung zu entwickeln, ist mein erklärtes Ziel. Dazu zählt auch die Bildung eines Seniorenbeirats und eines Jugendbeirats.

STADT MIT ZUKUNFT

Sinzig braucht einen Stadtentwicklungsplan. ... weiter lesen

In den vergangenen Jahren sind viele gute Projekte in Sinzig und seinen Stadtteilen umgesetzt worden. Damit die einzelnen Projekte am Ende zusammenpassen, braucht Sinzig dringend einen längerfristigen Stadtentwicklungsplan. Was fehlt noch an Institutionen in der Stadt? Für welche Zwecke müssen Flächen vorgehalten werden? Das sind Fragen, die dieser Plan unter anderem beantworten soll. Es darf nicht mehr vom zufälligen Interesse eines Investors abhängen, was auf den noch vorhandenen öffentlichen Flächen wie etwa der Jahnwiese gebaut wird.

Als einen weiteren Schritt möchte ich zusammen mit den städtischen Gremien und der Bürgerschaft einen Leitbildprozess anstoßen, an dessen Ende eine gemeinsame Vision für die Sinziger Zukunft steht.

Wirtschaft, Kultur und Tourismus fördern. ... weiter lesen

Sinzig ist mit seinen Kitas, seinen schulischen Einrichtungen und seiner ärztlichen Infrastruktur ein attraktiver Standort für Unternehmen und mittelständische Betriebe. Diese zu pflegen und ihnen bestmögliche Rahmenbedingungen zu bieten, ist eine der wichtigsten Aufgaben der Verwaltung.

Sinzig hat mit seinen Stadtteilen Bad Bodendorf, Westum, Löhndorf, Koisdorf und Franken auch viel touristisches Potenzial zu bieten. Gerade für den Rad- und Wandertourismus sowie die wachsende Zahl der Wohnmobilisten ist Sinzig an Rhein und Ahr mit seinen Wanderwegen, seinen Wäldern und seiner vielfältigen Gastronomie ein attraktives Ziel. Aus diesen Stärken ein gemeinsames Konzept zu entwickeln, ist erklärtes Ziel. Zu den touristischen Chancen zählt auch die Landesgartenschau (LaGa) in Bad Neuenahr-Ahrweiler, denn Sinzig bildet mit seinen Stadtteilen das „Tor zum Ahrtal“ und damit zur „LaGa 2022“.

Zur Attraktivität zählen auch die Kulturangebote in der Stadt, die sich in den vergangenen Jahren sehr zum Positiven entwickelt haben. Daran haben vor allem viele ehrenamtliche Vereine und Initiativen ihren Anteil. Hier sollte die Stadtverwaltung so viel helfen und unterstützen wie irgend möglich.

Dies alles muss sich auch in der Organisationsstruktur des Rathauses widerspiegeln.

STADT FÜR GUTES LEBEN

Auch junge Familien und Senioren wollen in Sinzig gut leben. ... weiter lesen

Viele junge Sinziger Familien suchen schon lange und vergeblich nach einem Bauplatz in ihrer Heimatstadt, auf dem sie sich ihren Wunsch nach einem Eigenheim erfüllen können. Ihnen bleibt oft genug nur der Wegzug in eine andere Kommune. Auch viele Senioren suchen dringend nach altersgerechtem und barrierefreiem Wohnraum, wo sie so lange wie möglich selbstbestimmt leben können.

Für die städtischen Gremien und die Verwaltung wird es eine der wichtigsten Aufgaben sein, die notwendigen Schritte dafür zu unternehmen und den Flächennutzungsplan entsprechend fortzuschreiben. Deswegen wäre es aus meiner Sicht auch sinnvoll gewesen, eine so attraktive und stadtnahe Fläche wie das ehemalige Rick-Gelände weitgehend für die Entwicklung eines neuen Wohnquartiers für junge Familien und Senioren zu nutzen.

Ein äußerst wichtiger Baustein für eine barrierefreie Stadt ist der längst überfällige Umbau des Sinziger Bahnhofs und die Erhöhung der Bahnsteige, die jetzt endlich beginnen muss. Damit Sinzig nicht vom öffentlichen Verkehrsnetz abgehängt wird.

Die Sinziger Innenstadt braucht eine Belebung. ... weiter lesen

Die Sinziger Innenstadt verfügt nach wie vor über einen attraktiven Mix an Einzelhandelsgeschäften und gastronomische Betrieben. Doch wie andere Kommunen muss sich die Stadt etwas einfallen lassen, um die Innenstadt zu beleben, mit neuen Ideen neue Kunden und Gäste anzulocken und die Leerstände zu beseitigen, die selbst in attraktiven Lagen unübersehbar sind. Hier ist vornehmlich private Initiative gefragt – doch das Rathaus kann diese nach besten Kräften unterstützen.

Eine städtische Maßnahme könnte zudem die Verlagerung der Stadtbibliothek in die Innenstadt und die Verbindung mit einer barrierefreien, attraktiven Tourist-Information sein. Beides sind Einrichtungen, die mit entsprechenden Angeboten und Veranstaltungen regelmäßig viele Kunden und Besucher verzeichnen. Dazu gehört auch ein touristisches Gesamtkonzept für Sinzig und seine Stadtteile, das die vorhandenen Möglichkeiten optimal nutzt.

Zu einer modernen, attraktiven Innenstadt gehört es zudem, dass die Nutzung digitaler Medien für alle so einfach wie möglich wird. Eine wichtige Initiative war es, im Rathaus einen Hotspot für kostenloses WLAN einzurichten. Dem Beispiel sollten viele andere folgen.

STADT MIT HERZ

Sinzig und seine lebendigen Stadtteile. ... weiter lesen

Das bunte und vielfältige Bild der Stadt wird maßgeblich geprägt von den Bürgerinnen und Bürgern in den liebens- und lebenswerten Sinziger Stadtteilen. Ehrenamtliches Engagement in zahlreichen Vereinen, großer Zusammenhalt und eine gemeinsame Identität sorgen in Bad Bodendorf, Westum, Löhndorf, Koisdorf und Franken für ein eigenständiges Dorfleben, das es gerade heute in Zeiten der Globalisierung zu bewahren und zu fördern gilt. Damit dies keine Worthülse bleibt, plädiere ich dafür, die Rechte und Kompetenzen der Ortsbeiräte in dem Maße zu erweitern, wie es die rheinland-pfälzische Gemeindeordnung zulässt.

Gleichzeitig möchte ich mithelfen, dass sich die SinzigerStadtteile und die Kernstadt noch stärker als Einheit fühlen, die erst gemeinsam richtig erfolgreich sein kann. Ein gutes Beispiel, wie so etwas geht, liefert das Jubiläumsjahr „750 Jahre Stadtrechte“.

Ohne Ehrenamt geht gar nichts. ... weiter lesen

Das bürgerschaftliche Engagement in Sinzig und seinen Stadtteilen ist beachtlich. Ob in Kommunalpolitik oder in sozialen Verbänden, in Hilfsorganisation, der freiwilligen Feuerwehr oder in unserer vielfältigen Vereinswelt: Ohne Ehrenamt ist das öffentliche Leben unserer Stadt nicht denkbar. Nur mit einer aktiven Bürgerschaft lässt sich die Zukunft einer Kommune erfolgreich gestalten. Umso wichtiger ist es, dass Politik und Verwaltung nach Möglichkeiten suchen, um dieses Engagement bestmöglich zu fördern.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass dieser ehrenamtliche Einsatz für das Wohl der Stadt seine größtmögliche Wertschätzung erfährt. Bürgerinnen und Bürger sollen spüren, dass ihr Engagement beachtet wird. Denn dies ist alles andere als selbstverständlich.

Zu diesem vorbildlichen Engagement zählt selbstverständlich auch die freiwillige Feuerwehr, die jetzt endlich ihr neues, modernes Feuerwehrgerätehaus bekommen muss.

STADT MIT WEITBLICK

Sinzig zeigt Verantwortung. ... weiter lesen

Sinzig präsentiert sich bereits jetzt als eine Stadt, die auch bei großen gesellschaftlichen Fragen Verantwortung übernimmt und Initiativen für eine nachhaltigere Zukunft unterstützt. Die lobenswerte Auszeichnung als Fairtrade-Stadt ist ein Beispiel dafür. Dass in Sinzig Menschen aus mehr als 80 Nationen schon seit vielen Jahren friedlich zusammenleben und arbeiten, ein weiteres sehr bemerkenswertes. Diese weltoffene Ausrichtung gilt es zu bewahren und möglichst auszubauen. Dazu zählen neue Initiativen zur Energiewende genauso wie solche für mehr Barrierefreiheit. Dies zeichnet eine moderne Kommune aus.

Zusammenarbeit in der Rheinmeile stärken. ... weiter lesen

Gemeinsam geht vieles besser als alleine. Das gilt auch für die drei Rheinmeile-Kommunen Sinzig, Remagen und Bad Breisig, die in einigen Bereichen bereits erfolgreiche ihre Zusammenarbeit erprobt haben. Das macht Sinn – allemal in Zeiten knapper werdender Finanzen. Die Möglichkeiten zur Kooperation sind dabei gewiss noch nicht ausgeschöpft. Dieses Potenzial zu entdecken, wird ein Ziel der nächsten Jahre sein.

Jetzt haben Sie das Wort

Was wünschen Sie sich für unsere Stadt? Sprechen Sie mich an. Fragen Sie mich aus – und sagen Sie mir, wie Sie sich die Zukunft ihrer Heimatstadt oder Ihres Stadtteils vorstellen. Ich freue mich auf viele Gespräche. Von Sinzigern zu Sinzigern.

Dafür stehe ich

  • Eine bürgernahe, moderne Verwaltung
  • Transparente Entscheidungsprozesse
  • Ausbau der Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung
  • Aufstellen eines Stadtentwicklungsplans und eines Leitbildes für Sinzig und seine Stadtteile
  • Belebung der Sinziger Innenstadt
  • Förderung von Wirtschaft, Tourismus und Kultur
  • Ausweisung von neuen Flächen zur Wohnbebauung
  • Ausbau von familienfreundlichen Angeboten
  • Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements
  • Stärkung der Rolle der Ortsbeiräte
  • Mehr Zusammenarbeit mit den Kommunen der Rheinmeile

 

 

Über mich

Ich bin 58 Jahre alt, gebürtiger Sinziger und lebe nach mehreren beruflich bedingten Umzügen seit 2012 mit meiner Lebenspartnerin wieder in meiner Heimatstadt.
Seit mehr als 30 Jahren bin ich Mitglied der Redaktion der Rhein-Zeitung Koblenz. In dieser Zeit habe ich wachsende Verantwortung in verschiedenen Redaktionen übernommen, unter anderem fast zehn Jahre lang als Redaktionsleiter der Mainzer Rhein-Zeitung. Seit acht Jahren bin ich für die gesamte Zentralredaktion der Rhein-Zeitung und ihre mehr als 30 Mitarbeiter verantwortlich. Seit März 2013 bin ich stellvertretender Chefredakteur.
Im Juni 2014 entstand das Bürgerforum Sinzig, dessen Vorsitzender ich bis heute bin. Die aktiven Mitglieder dieses gemeinnützigen, überparteilichen Vereins konnten mithilfe städtischer Unterstützung sowie zahlreicher Sponsoren und vor allem der rüstigen Rentner bereits viele erfolgreiche Projekte in der Kernstadt umsetzen. Auch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sinziger Verwaltung, mit Ratsmitgliedern, mit den Ortsvorstehern und den Närrischen Buben im Festausschuss des Jubiläumjahres „750 Jahre Stadtrechte“ zählen zu den guten Erfahrungen dieser Zeit. Ein wichtiges Vereinsziel ist auch der Ausbau der Bürgerbeteiligung.

Ich bin Vater eines 30-jährigen Sohns, der heute in München lebt.